Auf globale Umweltprobleme wird seit über 50 Jahren hingewiesen, sie wurden aber von vielen Seiten nicht ausreichend ernst genommen.

Beispiele aus dem KFZ-Bereich Beispiele öffentlicher Verkehr

Vielfach verhinderten Interessenkonflikte und einseitige Betrachtungsweisen wirksame Konzepte. Siehe hierzu Fehlentwicklungen

Es dürfte deutlich werden, dass Umweltprobleme nur dann wirksam gelöst werden können, wenn ein Konsens innerhalb der gesamten Gesellschaft erreicht wird:
Jeder Bürger, jede Organisation und natürlich der Staat sollten zum Umwelt-/Klimaschutz beitragen und diesem eine sehr hohe Priorität einräumen. Mögliche Maßnahmen sollten umfassend durchdacht werden unabhängig von bestimmten Interessen, die gerade lautstark vertreten werden. Dazu gehört auch, dass sich zumindest die Politik umfassend informiert, alle Aspekte durchdenkt und die Hintergründe für Entscheidungen vollständig offen legt, um hierdurch das Verständnis in der Bevölkerung zu fördern. Und Umwelt-/Klimaschutz ist eine internationale Aufgabe!
Demonstrationen sind nützlich, sollten aber nicht die eigene Verantwortung auf andere schieben. Und noch schlimmer ist es, wenn Demonstrationen und Aktionen selbst größere Umweltschäden produzieren.

Allerdings ist es eine Illusion, einen früheren Zustand wieder herstellen zu können: Es sind Mechanismen in Gang gesetzt (Waldbrände, Abschmelzen von Polareis), die den Klimawandel fördern und sich dadurch selbst verstärken.

Wie könnte man z.B. von staatlicher Seite aus den CO2-Ausstoß verringern? Kurzfristig sollte man den Biosprit-Anteil in Superbenzin und Diesel deutlich erhöhen. SuperE20 verringert nach Erfahrungen in anderen Staaten den Ausstoss von klimawirksamen CO2 um ca. 40%. Eine Wahl verschiedener Super-Sorten bietet keine Vorteile und müsste deswegen unterbleiben.
Eine CO2-Steuer mit festem Steuersatz verstärkt nur das soziale Ungleichgewicht: Sehr viele Fahrten mit dem Auto lassen sich nicht vermeiden, weil es faktisch keine zumutbaren Alternativen gibt (vgl. öffentlicher Verkehr): U.a. möchte kein Nutzer des öffentlichen Verkehrs einen Mitfahrer haben, der 3m lange Rohre oder einen Zementsack transportiert! Der Durchschnittsbürger wird es sich kaum leisten können, ein E-Auto für mehr als 40000,- zu kaufen, das nur auf kürzeren Strecken eingesetzt werden kann, oder seine Wohnung für teures Geld zu sanieren, um dann eine Wärmepumpe einzusetzen.
Passender wäre eine progressive CO2-abhängige Fahrzeugsteuer, ergänzt um weitere Maßnahmen.

[25.6.2023]