Wir und die Welt

Nach unseren Erkenntnissen gibt es sehr viele Sterne mit Planeten, so dass es höchst unwahrscheinlich ist, nur auf der Erde Leben zu finden. Man kann auch mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es irgendwo außerhalb der Erde intelligentes Leben gibt, wobei der Begriff "Intelligenz" noch unabhängig von der menschlichen definiert werden müsste: Intelligenz kann auch Walen und bestimmten Vogelarten zugesprochen werden.

Betrachtet man die Entwicklung des Lebens auf der Erde, so hat es mehrmals tiefe Einschnitte gegeben, die einen großen Teil des Lebens vernichteten und die Umwelt umkrempelten - man denke an Klimaveränderungen, die durch Vulkanausbrüche oder Meteoriteneinschlag verursacht wurden. Das Leben war aber robust genug, dass es anschließend eine neue Umwelt formte. Das bedeutet: Wir Menschen können durch unser Handeln zwar unsere eigene Umwelt und damit auch unsere Existenzgrundlage zerstören, das Leben werden wir vermutlich nicht komplett auslöschen. Es könnte sogar neues intelligentes Leben entstehen.
Fazit: Wir bruachen die Natur, die Natur braucht uns nicht!

Man kann die Entstehung des Universums mit einer alles umfassenden Schöpfermacht verbinden. Diese Macht ist dann Urgrund allen Lebens und Herrin über die Zeit. Die Vorstellung der Macht als einen vermenschlichten Gott ist unzulässig, da es dann ein Gegenüber -die Umwelt- gibt und die Macht somit nicht mehr allmächtig ist. Insbesondere ist die Macht nicht auf die Hilfe von Menschen angewiesen, und Kriege in ihrem Namen dienen real nur den Machtinteressen einiger Menschen und vernichten wervolles Leben und Resourcen. Sinnvoller ist es, die vorhandenen Resourcen zum Wohle aller Menschen einzusetzen.

Das bedeutet: Probleme sollten wir selbst vermeiden oder lösen und nicht auf eine fremde Macht hoffen, die dann die Probleme nicht in unserem, sondern einem übergeordneten Sinn löst.

Wir sollten vor diesem Hintergrund mal überlegen, was denn existenzbedrohende Probleme sind und wie diese in ihrer Dringlichkeit zu ordnen sind. Ich sehe da drei, die alle Menschen betreffen:

[25.11.2023]